Feeling Paris

Durch diese Stadt muss man sich einfach treiben lassen. Einfach fließen. Wie es dazu kam? Cora kam zu mir in mein kleines Studio in Speyer, wir fotografierten zusammen und stellten während wir so am Quatschen waren fest, dass wir beide Paris mögen. Warum dann nicht einfach einen Tag in Paris verbringen, durch die Straßen ziehen? Im Herbst, ohne Zeitdruck. Feeling Paris. Wir schrieben uns kurz zusammen, die moods waren auch schnell klar. Wir wollten nicht viel Aufwand wegen der Kleidung betreiben, zu viel Gepäck stört nur. Die Kulisse der Pariser Stadt ist gerade im Herbst ein Traum für Portraits.

Wir fuhren früh morgens in Mannheim los und waren gegen 10:30 in Paris. Erster Ort war Montmartre. Herbst und leichter Regen. Wunderschön. Das zentrale Café für den ersten Cappuccino war nahezu leer. Könnt ihr euch das vorstellen? Mitten in Montmartre ein kleines Café an einer Straßenbiegung, ein Ort an dem sich in Ferienzeiten hunderte Touristen aufhalten. Wir waren mit vielleicht mit zehn weiteren Gästen dort. Draußen regnete es, wenige Menschen waren unterwegs. So ruhig habe ich Paris noch nie erlebt.

Wir zogen los. Leichter Regen, der sich wie ein sanfter Schleier auf uns legte, nicht zu kalt, nicht störend.

Die Stunden vergingen wir im Flug, genau das ist es, was ich an der Fotografie liebe, was gut tut. Cora hatte mindestens genauso viel Freude und Erwartung an den Tag wie ich. Im Grunde bedarf es dann keiner großen Worte. Das Wetter spielte keine eine Rolle, es ging um das Festhalten der Momente. Und das taten wir. Abends noch einen Cappuccino nach den letzten Bildern in den Zug, erschöpft, glücklich nach Hause. Danke euch fürs Lesen und Schauen. Danke, Cora.

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